Warum der Marketingtrichter erst am Ende spannend wird – und was Unternehmen nach der Conversion meist vergessen

Viele Unternehmen investieren Zeit und Budget in die Phase vor dem Kauf. Doch die wahre Chance beginnt erst nach der Conversion. Wer Kundenbindung strategisch angeht, erschließt ungeahnte Potenziale. Zeit, Marketing anders zu denken.

Im klassischen Marketing-Modell gilt der sogenannte „Marketingtrichter“ – auch Funnel genannt – als Leitbild: Zielgruppen werden analysiert, mit passendem Content angesprochen und durch gezielte Touchpoints in zahlende Kunden verwandelt. Als Endpunkt gilt dabei die Conversion – der Moment, in dem der Kunde „gewonnen“ ist. Doch dieser Ansatz greift zu kurz.

Das Problem mit dem klassischen Funnel

Wer den Marketingfunnel als Einbahnstraße betrachtet, übersieht die größte Wachstumschance. Nach der erfolgreichen Conversion passiert in vielen Unternehmen: nichts. Während der Kunde auf dem Weg zum Kauf mit Informationen, Hilfestellungen und Angeboten versorgt wurde, endet die Kommunikation plötzlich abrupt. Der begleitete Bewerber wird zum stummen Vertragspartner.

Der entscheidende Fehler: Nur die Akquise zählt

Viele Organisationen richten ihre Marketingbudgets ausschließlich an der Neukundengewinnung aus. Dabei ist längst klar: Bestehende Kunden sind wertvoller. Sie konvertieren schneller, bringen Vertrauen mit und empfehlen weiter – wenn sie weiterhin relevant angesprochen werden.

Marketing weiterdenken – mit Content nach der Conversion

Statt die Kommunikation nach dem Kauf zu beenden, muss sie gerade dann weiterentwickelt werden. Unternehmen wie INTERMENUE setzen genau hier an: mit Content-Strategien, die Kundenbeziehungen vertiefen und verlängern.

Dazu gehören:

  • Onboarding-Kommunikation mit hilfreichen Anleitungen, Tipps und emotionalem Willkommen
  • Follow-up-Kampagnen, die den Mehrwert des Produkts oder der Dienstleistung weiter kommunizieren
  • After-Sales-Content, der den Dialog offenhält und Mehrangebote unterbreitet
  • Re-Engagement-Mechanismen für inaktive Kunden
  • Community-Building, um Kunden miteinander und mit der Marke zu vernetzen

Vom Trichter zur Schleife: Das neue Verständnis von Kundenbindung

Der Funnel ist nicht das Ende. Vielmehr muss er als Ausgangspunkt für eine Kommunikationsschleife verstanden werden, die nach der Conversion beginnt und dauerhaft Mehrwert schafft. Es geht nicht um den nächsten Abschluss, sondern um Beziehungspflege – kontinuierlich, sinnvoll und auf Augenhöhe.

Fazit: Kommunikation als Wachstumstreiber

Die Erkenntnis ist simpel, aber entscheidend: Wer nach dem Kauf weiterspricht, gewinnt mehr. Nicht nur einmalige Käufer, sondern treue Markenbotschafter. Die Transformation vom Trichter zur Schleife ist dabei kein Trend – sie ist die Antwort auf ein zunehmend vernetztes, beziehungsorientiertes Marktumfeld.

INTERMENUE hilft Unternehmen dabei, diesen Wandel zu gestalten – mit Content, der nicht abschließt, sondern anknüpft.