Warum Funnel allein nicht reichen: Die Power der klaren Botschaft

Viele Marketingstrategien setzen auf klassische Funnel-Modelle – und verlieren dabei den wichtigsten Faktor aus den Augen: eine relevante, starke Botschaft. Warum Message-Driven der bessere Weg zu mehr Sichtbarkeit ist.

In unzähligen Pitchdecks, Strategiepapiere und Kampagnenbriefings steht er an zentraler Stelle: der Marketing-Funnel. Vom ersten Moment der Aufmerksamkeit (Awareness) über die Überlegung (Consideration) bis zur abschließenden Kaufentscheidung (Decision) führt er Nutzer:innen methodisch zur Conversion. 

Theoretisch klingt das überzeugend. Doch in der Praxis zeigen sich die Schwächen dieses Konzepts nur allzu deutlich. Nutzer:innen scrollen achtlos vorbei, klicken weg, fühlen sich nicht angesprochen oder brechen mitten im Prozess ab. Warum?

Das Problem mit klassischen Funnels

  • Funnel-Strukturen sind intern gedacht – Unternehmen orientieren sich dabei oft mehr an ihrer eigenen Logik als an der Lebensrealität der Zielgruppen.
  • Die Inhalte wirken austauschbar, vorhersehbar und generisch – nicht weil sie schlecht gemacht sind, sondern weil sie sich zu stark an Funnel-Phasen orientieren statt an echten Bedürfnissen.
  • Die Botschaft verwässert: Am Anfang zu allgemein, am Ende zu verkaufsorientiert. Der inhaltliche Spannungsbogen fehlt.

Das Resultat: Die User-Journey fühlt sich nicht organisch an. Nutzer:innen erkennen keinen Mehrwert, keine Relevanz – und verlieren das Interesse.

Message statt Mechanik: Der bessere Weg

Ein alternativer Ansatz gewinnt zunehmend an Bedeutung: Message-Driven Communication. Der Gedanke dahinter: Statt Inhalte an eine vorgefertigte Funnel-Logik anzupassen, wird von Anfang an mit einer klaren, relevanten Botschaft gearbeitet. Die Message wird zum Ausgangspunkt – nicht zum Mittel zum Zweck.

Was macht Message-Driven besser?

  • Sie fokussiert sich auf Relevanz: Was bewegt meine Zielgruppe?
  • Sie kommuniziert prägnant, auf Augenhöhe und wertstiftend.
  • Sie sorgt für Wiedererkennung und Vertrauen – weil sie konsistent über alle Kanäle hinweg funktioniert.
  • Sie ermöglicht flexible Touchpoints – statt starrer Phasenabfolge.

Message vs. Funnel: Ein Vergleich

Funnel-Ansatz Message-Driven-Ansatz
„Kennst du schon unser Produkt X?“ „Du willst XY erreichen? Wir zeigen dir wie.“
Statischer Aufbau in Phasen Kontextgerechte Kommunikation
Abschluss als Hauptziel Beziehungsaufbau und Relevanz

So hilft INTERMENUE

Bei INTERMENUE analysieren wir bestehende Content- und Kommunikationsstrukturen mit einem klaren Fokus: Wo verliert der Funnel Wirkung – und wo kann eine Message Klarheit schaffen? Unsere Mission: Unternehmenskommunikation verständlich, wirksam und nachhaltig zu positionieren.

Wir setzen auf:

  • Strategische Message-Entwicklung
  • Plattformübergreifende Content-Konzepte
  • Formatflexibilität und Dialogorientierung
  • Ganzheitliches Storytelling statt isolierter Kampagnen

Fazit

Der Funnel mag gut erklären, wie Verhalten sich entwickelt – aber die Botschaft verändert es. Sichtbarkeit entsteht nicht durch Struktur, sondern durch Substanz. Wer heute Menschen erreichen will, muss anfangen, ihre Sprache zu sprechen – und nicht nur seine eigene Logik abzubilden.

Start with the Message – then build around it.